Ostpreußen unter russischer Herrschaft (1914)

Mai 8, 2008

Aus der “Frankfurter Zeitung” vom 26. Oktober 1914:
Zum zweiten Male sind die Russen aus Ostpreußen hinausgeworfen worden. Während noch die Brandstätten ihrer ersten Invasion schwelten, ging an der preußisch-russischen Grenze zum zweiten Male die Schreckensbotschaft entlang, die Kosaken kämen. Und selbst wer die erste Besetzung auf seinem Grund und Boden oder in seinem Wohnsitz miterlebt und sich durch keine Massensuggestion hatte vertreiben lassen: die zweite trieb auch den in die Flucht. Vor allem fürchtete jeder die Rache für Tannenberg .   Mehr…

Fotos aus den Kämpfen um Ostpreußen 1914-1915

März 30, 2008

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Russische Artillerieoffiziere in einem Feldlager an der ostpreußischen Grenze

Ostpreussischer Landsturm
Ostpreußischer Landsturm

Russische Gefangene
Russische Gefangene aus der Schlacht bei Hohenstein

Hohenstein in Ostpreussen
Zerstörte Häuser in Hohenstein

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Der Mispelsee bei Hohenstein

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Im zerstörten Soldau

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Aufräumungsarbeiten in der zerstörten evangelischen Kirche von Soldau

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Blick auf die Masurischen Seen

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Eine erbeutete russische Feldküche wird zur Speisung der ostpreußischen Zivilbevölkerung eingesetzt

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Geflüchtete ostpreußische Landbevölkerung

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Auf der Flucht verunglückt


Deutsche Maschinengewehre während der Kämpfe bei Darkehmen


Ein deutscher Schützengraben bei Darkehmen

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In der Bank von Pilkallen nach dem Rückzug der Russen

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Blick auf das zerstörte Gerdauen

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Eine deutsche Munitionskolonne auf dem Marsch während der
Winterschlacht in Masuren

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In der Winterschlacht in Masuren gefangene Russen auf dem Marsch


Gefangene russische Offiziere


In der Winterschlacht in Masuren gefangene Russen

Russische Kriegsgefangene 1915
Russische Kriegsgefangene aus der Winterschlacht in Masuren

 

Hindenburg
Aus den Kriegserinnerungen des
Generalfeldmarschall von Hindenburg:

Tannenberg
Am frühen Nachmittag des 23. August erreichten wir unser Hauptquartier Marienburg. Wir betraten damit das Land östlich der Weichsel, das demnächstige Gebiet unseres Wirkens. Die Lage an der Front hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt wie folgt entwickelt:
Das XX. Armeekorps war von seinen Grenzstellungen bei Neidenburg auf Gilgenburg und Gegend östlich zurückgegangen. Nach Westen anschließend an dieses Korps standen die aus den Festungen Thorn und Graudenz herausgezogenen Besatzungen bis gegen die Weichsel hin längs der Grenze.    Mehr…

Die Schlacht an den Masurischen Seen
Der Gefechtslärm auf dem Schlachtfelde von Tannenberg war noch nicht verstummt, als wir die Vorbereitungen für den Angriff auf die Armee Rennenkampf begannen. Am 31. August abends traf folgende telegraphische Weisung der Obersten Heeresleitung ein:
„XI. Armeekorps, Gardereservekorps, 8. Kavalleriedivision werden zur „Verfügung gestellt. Transport hat begonnen. Zunächst wird Aufgabe der 8. Armee sein, Ostgrenze von Armee Rennenkampf zu säubern.
Verfolgung des letztgeschlagenen Gegners mit entbehrlichen Teilen in „Richtung Warschau ist mit Rücksicht auf die Bewegungen der Russen von Warschau auf Schlesien erwünscht.“    Mehr…

Berichte aus dem deutschen Großen Hauptquartier:

Der Winterfeldzug in Ostpreußen
Seit Monaten waren unsere unter den Befehlen des Generals v. Below in Ostpreußen stehenden Truppen auf verteidigungsweises Verhalten angewiesen. Aus 50 Prozent Landwehr-, 25 Prozent Landsturm- und 25 Prozent anderen Truppen zusammengesetzt, verteidigten diese Truppen die Lande östlich der Weichsel, vor allem die Provinz Ostpreußen erfolgreich gegen einen mehrfach überlegenen Feind, dessen Stärke in sechs bis acht Armeekorps Anfang Februar noch etwa rund 200000 Mann betrug. Die numerische Überlegenheit der Russen war auf diesem Kriegsschauplatz eine so große, daß die deutschen Truppen starke natürliche Stellungen aufsuchen mußten, die sich an den großen Masurischen Seen und hinter der Angerapp-Linie anboten.    Mehr… 

 

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